AUDIO: Bürgerschaft debattiert über digitale Verwaltung (1 Min) Wie digital ist Hamburgs Verwaltung? Stand: 20.05.2026 17:25 Uhr Die Hamburgische Bürgerschaft hat am Mittwoch über die Digitalisierung der Verwaltung debattiert. SPD und Grüne sehen die Stadt bundesweit an der Spitze. Die Opposition sieht das anders. Der Branchenverband Bitcom hat Hamburg erneut zum digitalsten Bundesland gekürt. "Das ist ja kein Zufallstreffer, wir sind regelmäßig auf Platz eins. Hamburg gibt den Takt vor beim Thema Digitalisierung", lobte SPD-Finanzsenator Andreas Dressel seinen Senat. 1.603 Verwaltungs-Dienstleistungen seien in Hamburg schon digital verfügbar. Bei 23-seitigen Formularen zum Elterngeld erfülle man den eigenen Anspruch aber noch nicht, so der SPD-Senator. CDU sieht Lücken bei Rechenzentren Sogar die Oppositionspartei CDU sieht Hamburg als digitalen Vorreiter. Doch Sascha Greshake sieht noch Lücken - etwa bei Rechenzentren: "Der Vorreiter ist nicht, wer Digitalisierung am besten verkauft: Vorreiter ist, wer sie im Alltag am besten umsetzt." Linke will mehr Informatiklehrende Sehr kritisch äußert sich dagegen die Linke: "Nur 20 Prozent der Hamburger schätzen die Verwaltung als digital ein. Nur 15 Prozent sind mit den Online-Dienstleistungen zufrieden", sagte Sprecherin Xenija Melnik-Üzum. Zudem bemängelte sie zu wenig Informatiklehrende an den Schulen. AfD sieht Sicherheitslücken Die AfD sieht Sicherheitslücken bei der Digitalen Verwaltung. Peggy Heitmann bemängelte, dass Pässe und Urkunden für Einbürgerungen nur als Foto vorgelegt werden müssten. Die Digitalminister von Bund und Ländern wollen die Verwaltung digitalisieren und den Datenaustausch verbessern. Die Hamburger Verwaltung wird digitaler. Online-Anwendungen sollen laut Senat in der Hansestadt von der Ausnahme zur Regel werden. Schlagwörter zu diesem Artikel
First seen: 2026-05-20 15:41
Last seen: 2026-05-21 11:57