»Auf den Straßen Teherans«: Angela Merkel bewirbt Buch über iranische Frauenbewegung

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Summary

Ausgangspunkt der Proteste war der Tod der jungen Kurdin Jina Mahsa Amini, die nach ihrer Festnahme durch die iranische Sittenpolizei im Polizeigewahrsam ums Leben kam. Für Nila ist ihr Tod kein Einzelfall, sondern Ausdruck eines Systems. Die Proteste schildert sie nicht als spontanen Ausbruch, sondern als Folge jahrzehntelanger patriarchaler und religiöser Unterdrückung. Wie sich die Revolte anfühlte, zeigt sie auch an Szenen aus ihrem persönlichen Alltag.Zwischen Straßenszenen, Protest, Folter und Hinrichtungen beschreibt die Autorin einen Iran, geprägt von staatlicher Gewalt und Repression. Gegenwart, persische Geschichte und Mythologie verschmelzen dabei zu einer Erzählung über feministischen Widerstand. »Wir haben Angst, aber wir haben unsere Ängste überwunden und sind auf die Straße gegangen«, heißt es an einer Stelle – ein Satz, der den Ton des Buches prägt.

First seen: 2026-05-21 05:52

Last seen: 2026-05-21 09:55