»Als Nettoenergieimporteur ist die Wirtschaft der EU besonders anfällig für den durch den Konflikt im Nahen Osten verursachten Energieschock«, heißt es in der Mitteilung. Seit Beginn des Irankriegs kam es zu Preissprüngen, etwa bei Öl und Gas. Grund ist die faktische Blockade der für die weltweite Energieversorgung wichtigen Straße von Hormus.Bundesregierung rechnet mit noch weniger WachstumDie Bundesregierung hatte ihre Erwartungen Ende April halbiert und rechnet in diesem Jahr nur noch mit einem Miniwachstum von 0,5 Prozent. Das erste Quartal war für Europas größte Volkswirtschaft überraschend gut gelaufen. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs von Januar bis März um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wozu vorwiegend steigende staatliche und private Konsumausgaben beitrugen. Doch mit dem Krieg in Nahost belasten steigende Preise, Lieferkettenprobleme und Unsicherheit die Stimmung in Unternehmen wie in privaten Haushalten.
First seen: 2026-05-21 10:56
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