Aschdod, Israel»Willkommen in Israel, wir sind hier die Hausherren!«, ruft Israels rechtsextremer Polizeiminister Itamar Ben-Gvir – zwischen knienden und gefesselten Gaza-Aktivisten., Mitgliedern der Hilfsflotte für Gaza, die in der Hafenstadt Aschdod festgehalten werden. Es sind erniedrigende Aufnahmen, die international für Empörung sorgen.Der für seine Provokationen bekannte und berüchtigte Ben-Gvir hatte das Video auf der Plattform X gepostet. Darin verspottet er die Festgenommenen:Itamar Ben-Gvir, Polizeiminister Israel»Sie sind voller Stolz hergekommen als große Helden.Und schau sie dir jetzt an: schau, wie sie jetzt aussehen: überhaupt keine Helden sind es – sondern nur Terrorunterstützer. Ich sage Premierminister Netanyahu: Gib sie mir für eine lange, lange Zeit. Gib sie uns für die Terroristengefängnisse. So sollte es aussehen.«Doch sogar in Israel ist die Empörung groß, selbst Premier Netanyahu distanzierte sich von seinem Minister: »Die Art und Weise, wie er mit den Aktivisten der Flotte umgegangen ist, entspricht nicht den Werten und Normen Israels«, erklärte er.Israels Außenminister Gideon Sa'ar sprach seinen Ministerkollegen auf der Plattform X direkt an, mit den Worten: »Sie haben unserem Staat mit dieser schändlichen Darbietung wissentlich Schaden zugefügt – und das nicht zum ersten Mal.«Die internationalen Reaktionen waren scharf, besonders deutlich wurde der spanische Außenminister Albares:José Manuel Albares, Spaniens Außenminister» Diese Behandlung ist monströs, sie ist schändlich, sie ist unmenschlich. «Fest steht: Die diplomatische Kontroverse rund um Itamar Ben-Gvir dürfte weitere Kreise ziehen.
First seen: 2026-05-21 10:56
Last seen: 2026-05-21 13:59