Anschläge auf Juden geplant? Mutmaßlicher Spion in Hamburg angeklagt Stand: 21.05.2026 14:56 Uhr Die Bundesanwaltschaft hat in Hamburg Anklage gegen einen mutmaßlichen Spion Irans und seinen Komplizen erhoben. Sie sollen im Auftrag der iranischen Revolutionsgarden Juden in Deutschland ausgespäht haben, um einen Anschlag vorzubereiten. Die Behörde wirft dem in Dänemark lebenden Ali S. vor, für den Geheimdienst der iranischen Revolutionsgarden zu arbeiten. Anfang des Jahres 2025 habe er den Auftrag erhalten, Informationen über den amtierenden Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland sowie den Vorsitzenden des Vereins Deutsch-Israelische Gesellschaft einzuholen. Zudem sollte er zwei jüdische Lebensmittelhändler in Berlin ausspähen. Die Spionage-Tätigkeiten dienten der Bundesanwaltschaft nach zur Vorbereitung von Mord- und Brandanschlägen in Deutschland. Zudem suchte er nach Komplizen für mögliche Anschläge. Afghanischer Komplizen ebenfalls festgenommen Spätestens im Mai 2025 nahm der mutmaßliche Spion Kontakt zum Afghanen Tawab M. auf. Dieser habe sich laut Staatsanwaltschaft bereit erklärt, einem unbekannten Dritten eine Waffe zu verschaffen und ihn zu einem Mordanschlag auf den Vorsitzenden des Vereins Deutsch-Israelische Gesellschaft zu veranlassen. Ali S. und Tawab M. seien am 26. Juni 2025 und 5. November 2025 in Dänemark festgenommen worden und befinden sich seit ihrer Überstellung in Untersuchungshaft.
First seen: 2026-05-21 12:58
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