Brandanschläge nach G20: Strafe wird zur Bewährung ausgesetzt

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Brandanschläge nach G20: Strafe wird zur Bewährung ausgesetzt Stand: 21.05.2026 17:10 Uhr Nach Polizeiangaben wurden rund um den G20-Gipfel 2017 in Hamburg über hundert Brandanschläge verübt. Neun Jahre nach dem G20-Gipfel in Hamburg ist einer der letzten Prozesse zu dem Komplex abgeschlossen: Nach mehreren Runden vor verschiedenen Gerichten hat das Hamburger Landgericht die Haftstrafe für eine mittlerweile 34-jährige Frau zur Bewährung ausgesetzt. Die Frau gehört zu dem Trio, das unter dem Titel "Die Drei von der Parkbank" bekannt geworden war. Zusammen mit zwei ebenfalls verurteilten Männern soll sie zum zweiten Jahrestag der G20-Proteste an vier Orten in Hamburg Brandanschläge geplant haben. Dafür wurde sie bereits zu einer Haftstrafe verurteilt. Die Frage vor dem Hamburger Landgericht war nur noch, ob die Strafe zur Bewährung ausgesetzt werden würde oder sie doch noch ins Gefängnis muss. Das hatten verschiedene Gerichte unterschiedlich entschieden. Vor dem Landgericht aber waren sich alle einig: Die Angeklagte muss nicht ins Gefängnis. Sogar die Staatsanwältin hatte auf Bewährung plädiert. Die Angeklagte habe inzwischen ihr Studium abgeschlossen und einen festen Job. Außerdem habe sie keine Straftaten mehr begangen und sich somit im Grunde seit sieben Jahren bewährt. Dem hat auch die Kammer des Landgerichts zugestimmt.

First seen: 2026-05-21 16:01

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