Eine Crème aus Räucherforelle passt wunderbar zu einem guten Stück Brot. © Sebastian König für ZEITmagazin Wochenmarkt Z+ (abopflichtiger Inhalt); Räucherforellencrème: Forelle im Rauch, Forelle im Bauch Unsere Vorfahren haben geräuchert, um Fisch haltbar zu machen. Wir wollen vor allem das Aroma. Zum Beispiel in dieser Crème auf einer dicken Scheibe Sauerteigbrot. 22. Mai 2026, 9:01 Uhr Können Sie sich eine Küche ohne Kühlschrank vorstellen? Ich jedenfalls nicht! Dabei ist es gerade mal rund hundert Jahre her, dass er in Privathaushalte einzog. Bis dahin war vor allem Räuchern das Mittel der Wahl, um Lebensmittel wie Fisch und Fleisch auch ohne Kühlung über längere Zeit aufbewahren zu können. Denn Geräuchertes war früher weit mehr als nur eine Delikatesse: Es sicherte das Überleben in den kalten Wintermonaten. Vorratshaltung gehörte selbstverständlich zum Leben dazu, man sorgte vor, für den Winter, für schlechte Zeiten und für die Monate, in denen draußen nichts mehr wuchs. Doch Rauch konserviert nicht nur, sondern verleiht Lebensmitteln auch ihren unverwechselbaren Duft und Geschmack – und wirkt sogar desinfizierend (weil beim Verbrennen von bestimmten Harzen und Kräutern ätherische Öle freigesetzt werden, die antibakterielle Eigenschaften besitzen).
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