Z+ (abopflichtiger Inhalt); Opposition in der Türkei: Das Ende der alten Türkei Richter in Ankara haben den CHP-Parteivorsitzenden abgesetzt. Dies zeigt: Erdoğan will die Opposition im Land nicht mehr nur kontrollieren, sondern selbst bestimmen. 22. Mai 2026, 12:46 Uhr 7 Min. 2 Kommentare Zusammenfassen Schließen Artikelzusammenfassung Türkischer Präsident Erdoğan setzt Opposition unter Druck: Parteivorsitzender der CHP abgesetzt, um Kontrolle zu festigen. Erdoğan baut Land nach eigenem Plan um, Opposition soll stabilisiert werden. Deutsche Zurückhaltung in Kritik an Türkei: Machtspiel um geopolitische Interessen. Absetzung von CHP-Führung wirft Fragen auf: Wie frei sind Wahlen noch in der Türkei? Symbolkraft des Urteils: Stich ins Herz der alten Türkei, neue politische Ära beginnt. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? Gefällt mir Gefällt mir Gefällt mir nicht Gefällt mir nicht Send Die CHP ist chronisch zerstritten. Özgür Özel wurde von einem Gericht als Parteichef abgesetzt, sein Vorgänger ist nun wieder an der Macht und will sich wohl einen Platz im System Erdoğan sichern. © Tunahan Turhan/SOPA Images/imago images Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan gehört zu jener Sorte von Politikern, bei denen es sich lohnt, genau darauf zu achten, was sie sagen. Denn in der Regel passiert, was er sagt. Im April hatte der Präsident auf seinen Social-Media-Accounts eine Erklärung veröffentlicht, in der er sich mit der größten türkischen Oppositionspartei CHP befasste. »Wir hoffen«, schrieb Erdoğan da, dass die türkische Demokratie »in der kommenden Zeit« eine Oppositionspartei bekommen werde, »die sie verdient«. Einen Monat später hat ein Gericht in Ankara nun entschieden: Diese »kommende Zeit« ist jetzt.
First seen: 2026-05-22 11:17
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