Zum Abschluss des Nato-Außenministertreffens im schwedischen Helsingborg hat Generalsekretär Mark Rutte die Geschlossenheit des Bündnisses betont. »Niemand sollte so töricht sein, uns anzugreifen«, warnte Rutte, die Konsequenzen wären »verheerend«. Die Nato stehe »felsenfest« hinter Artikel 5. Dieser beschreibt den sogenannten Bündnisfall: Ein Angriff auf einen Mitgliedsstaat ist demnach ein Angriff auf die gesamte Allianz. Zugleich betonte Rutte, dass die Verteidigungsindustrie der Nato-Bündnispartner weiter ausgebaut werden müsse. »Wir wissen, heute ist unsere Industrie nicht in der Lage, all das zu produzieren, was wir brauchen«, sagte Rutte. Zu den angekündigten Truppenverlegungen der USA in Europa wollte Rutte sich nicht äußern. Zuletzt hatte es diesbezüglich uneindeutige Aussagen der US-Regierung gegeben. US-Außenminister Marco Rubio sagte in Helsingborg, die USA hätten weltweite Verpflichtungen und würden ihre Truppenpräsenz ständig überprüfen. Veränderungen bei der Stationierung von Soldaten würden in Abstimmung mit den Verbündeten vorgenommen und seien keine politische Entscheidung. Selenskyj wird an Nato-Gipfel in Ankara teilnehmen Der Ukraine sagte Nato-Generalsekretär Rutte weitere Militärhilfe zu. »Wir werden weiterhin dafür sorgen, dass die Ukraine alles hat, was sie braucht«, sagte Rutte. Die Ukrainer hätten einen großen Einfallsreichtum gezeigt, sich zu erneuern und auch ihre Streitkräfte zu erneuern. Insbesondere bei ihrer Drohnentechnik. Für Russlands Machthaber Wladimir Putin und seine Streitkräfte hingegen laufe es »seit Wochen nicht in die richtige Richtung«, sagte Rutte. © Lea Dohle Newsletter Was jetzt? – Der tägliche Morgenüberblick Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. Erhalten Sie zudem freitags das digitale Magazin ZEIT am Wochenende. Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis. Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Prüfen Sie Ihr Postfach und bestätigen Sie das Newslet...
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