Krankenhaus-IT-Leiter schlagen Alarm: Geldmangel gefährdet Digitalisierung

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Krankenhaus-IT-Leiter schlagen Alarm: Geldmangel gefährdet Digitalisierung Für die Krankenhaus-IT wächst der Druck. Während Politik und Krankenkassen mit dem GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung begrenzen wollen, warnen IT-Verantwortliche aus Kliniken davor, dass ausgerechnet die Digitalisierung darunter leiden könnte. Der Bundesverband KH-IT spricht von einem „fragilen“ Fortschritt, der durch das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) überhaupt erst möglich geworden sei. Weiterlesen nach der Anzeige In einer aktuellen Stellungnahme zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz verweist der Verband auf Investitionen in digitale Patientenportale, Interoperabilität, IT-Sicherheit und moderne klinische Arbeitsplatzsysteme. Digitalisierung sei „kein einmaliges Projekt“, sondern ein langfristiger Prozess, der verlässliche Finanzierung brauche. Angespannte Lage der Krankenhäuser Vorstand der Krankenhaus-IT-Leiter. In der ersten Reihe stehen Klemens Behl, Schriftführer; Andreas Lockau, Vorsitzender; Henning Zedler, Schatzmeister und Werner Bachmann, juristischer Beirat. In der zweiten Reihe Bastian Stockhausen, Geschäftsführer der KH-IT Service GmbH; Alexandra Heimel, stelllv. Vorsitzende; Jan Halbuer, Beisitzer und Stephan Herz, Beisitzer. (Bild: Felix Albertin) Im Gespräch mit heise online schildern Andreas Lockau, Vorsitzender des Bundesverbands KH-IT, Alexandra Heimel, die stellvertretende Vorsitzende des Verbands sowie Jan Halbuer, ebenfalls Vorstandsmitglied, und Bastian Stockhausen, Geschäftsführer der KH-IT Service GmbH, wie angespannt die Lage vieler Häuser inzwischen ist. „Die Gefahr ist groß“, sagt Lockau mit Blick auf mögliche Sparmaßnahmen. „Die Kostenkalkulation in den Häusern wird immer schwieriger. Damit fehlen am Ende Mittel, um Digitalisierung einzuführen und dauerhaft zu betreiben.“ Projekte würden gestoppt oder gar nicht erst begonnen – selbst dann, wenn sie die Versorgung verbessern könnten. Alexandra Heimel beschreibt ...

First seen: 2026-05-23 08:31

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