Projekt "Schulexpress" in Hamburg wird ausgeweitet

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AUDIO: Projekt "Schulexpress" an immer mehr Hamburger Schulen (1 Min) Projekt "Schulexpress" in Hamburg wird ausgeweitet Stand: 23.05.2026 10:14 Uhr Viele Hamburger Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule - und lösen damit teilweise Chaos aus. Damit sich das ändert, bieten immer mehr Schulen in Hamburg das Projekt "Schulexpress" an. Das Konzept: Die Kinder treffen sich an Sammelpunkten - und gehen dann gemeinsam zu Fuß zur Schule. Rund um eine Grundschule werden etwa zehn sogenannte "Haltestellen" eingerichtet, die durch Schilder gekennzeichnet sind. Eltern können ihre Kinder auch mit dem Auto zu diesen Haltestellen bringen, wenn sie weiter weg wohnen. Schulen starten noch vor den Sommerferien Bisher gibt es sieben Schulen in Hamburg, die das Projekt anbieten. "Bis Ende September kommen nun sieben weitere hinzu", sagte Initiatorin Verena Nölle. Sie setzt bundesweit pro Jahr etwa zehn Projekte um und hat für ihr Engagement bereits 2019 das Bundesverdienstkreuz erhalten. Noch vor den Sommerferien starten ihren Angaben zufolge drei Grundschulen in den Hamburger Stadtteilen Wandsbek, Eimsbüttel und Winterhude mit dem "Schulexpress". Nach den Ferien kommen dann vier weitere hinzu - wie etwa die Grundschule "Döhrnstraße" in Hamburg-Lokstedt. Laut Nölle suchen einige Schulen aber noch Sponsoren, über die das Projekt überwiegend finanziert wird. Die Kosten - etwa für Schilder an den Kinder-Treffpunkten und Banner - belaufen sich demnach auf rund 5.000 Euro. Zuerst hatte das "Hamburger Abendblatt" darüber berichtet. Auf dem Schulhof des Bildungshauses Eimsbüttel erfuhren Kinder, welche Vorteile es hat, nicht mit dem Auto zur Schule gebracht zu werden. Schlagwörter zu diesem Artikel

First seen: 2026-05-23 08:31

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