Ebola im Kongo: WHO erhöht Ebola-Risikostufe auf »sehr hoch«

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Eine besondere Lage besteht in Gebieten, in denen die Rebellengruppe M23 teils seit Jahren eigene Verwaltungsstrukturen hat und nun auch das Gesundheitswesen betreibt. So gab es in Goma, der Provinzhauptstadt von Nord-Kivu, zwei Ebolafälle, ein weiterer Fall wurde in Süd-Kivu bestätigt.Der Sprecher der Miliz informierte in Kommuniqués und über soziale Medien über Fallzahlen. Offiziell reden Regierung und Rebellen zwar nicht miteinander, und eine formelle Zusammenarbeit gibt es auch nicht bei Ebola. In einem Statement des politischen Arms der Miliz wurde allerdings betont, Leben und Gesundheit der Kongolesen müssten über allen politischen Gräben stehen. Eine Epidemie kenne keine Verwaltungsgrenzen, Kampflinien und politischen Zugehörigkeiten, betonte Corneille Nangaa, Chef der Congo River Alliance, dem politischen Flügel der M23.

First seen: 2026-05-23 10:33

Last seen: 2026-05-23 15:38