Er wolle in der als »Feuerland« bekannten Region die Tränen der Familien sammeln, deren Angehörige durch Umweltverschmutzung gestorben seien, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche. Skrupellose Menschen und Organisationen hätten zu lange ungestraft handeln können.Die Abfallentsorgung in Süditalien lag jahrelang weitgehend in den Händen privater Betreiber, die Verbindungen zur neapolitanischen Mafia-Organisation Camorra hatten. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte 2025 geurteilt, dass die italienischen Behörden seit mindestens 1988 unzureichend gegen die illegale Müllentsorgung in der Region vorgegangen seien. Wegen der ungewöhnlich hohen Krebsraten unter den Anwohnern wird das Gebiet auch als »Todesdreieck« bezeichnet.
First seen: 2026-05-23 11:34
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