Was ist das Schönste an dem Beruf?»Wenn ich ein verstimmtes Instrument innerhalb von einer Stunde auf Vordermann bringe und die Besitzer danach wieder Freude am Klavierspielen haben.«Und was ist das Schlimmste?»Manche Schrottklaviere lassen sich nicht so einfach reparieren. Teilweise kann eine Reparatur mehr kosten als das ganze Instrument. Den Familien das beizubringen, ist kein gutes Gefühl.«Wie viele Klavierbauerinnen und -bauer gibt es in Deutschland?Nur noch 13 Unternehmen stellen Klaviere selbst her. Klavierbauer, die Instrumente reparieren und stimmen, gibt es Tausende. Ungefähr 30 Azubis lassen sich jährlich im Klavierbau ausbilden, doch es werden weniger.Wie lange dauert die Ausbildung?Dreieinhalb Jahre. Die einzige Berufsschule für Klavierbauerinnen und -bauer befindet sich in der Stadt Ludwigsburg in Baden-Württemberg. Dort lernt man die Theorie: Werkstoffkunde, die Geschichte des Klavierbaus, aber auch technisches Zeichnen. Der Praxisteil wird in einer Werkstatt vermittelt, in kleineren Klavierbaubetrieben oder großen Klavierhäusern.Wie viel verdient man?Bei einer Firma angestellt, verdient man meist zwischen 2500 und 5000 Euro im Monat. Bei Selbstständigen hängt das Gehalt davon ab, wie viele Klaviere sie stimmen und reparieren.Was muss man können?Für wen ist das eher nichts?Für Unmusikalische, die kein Gespür dafür haben, wie ein Ton klingen mussFür Ungeduldige, weil alle Arbeitsschritte 88- oder 230-mal wiederholt werden müssenFür Tollpatschige mit zwei linken Händen
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