Bei Radrucksäcken gibt es etwas andere Anforderungen an das Tragesystem als bei Wanderrucksäcken: Während Sie beim Wandern das Gewicht eher auf dem Hüftgurt tragen (sollten), ist dieser auf dem Rad eventuell hilfreich für die Stabilität, muss aber selbst kaum Gewicht halten. Das gilt vor allem, wenn Sie vornübergebeugt fahren. Ein Brustgurt sollte in der Höhe verstellbar sein.Viele Radler benötigen jedoch weder einen Hüft- noch einen Brustgurt. Entweder, weil der Rucksack stabil genug sitzt oder um Zeit zu sparen: Wer häufig kurze Strecken fährt, will nicht wiederholt zwei Gurte schließen müssen, damit sie nicht im Fahrtwind herumflattern. Bei einigen Radrucksäcken lassen sich die Gurte entfernen. Andere Modelle im Test verzichten gleich ganz auf einen Hüftgurt.Am Rücken sind alle Rucksäcke im Test mehr oder weniger gepolstert und auch durchlüftet. Das ist vor allem an warmen Tagen hilfreich, sonst schwitzt man schnell am Rücken. Gleiches gilt für die Gurte.So haben wir getestetWir haben mit allen Rucksäcken typische Pendlerfahrten absolviert, inklusive Notebook, DIN-A4-Block und etwas Zubehör (Netzteil, Smartphone, Regenhose). Gefahren wurde sowohl auf einem Touren- oder einem Ctiybike in aufrechter Haltung, als auch auf einem Gravelbike, auf dem man ähnlich sitzt wie auf einem Rennrad. Das Laptopfach haben wir mit einem älteren 15-Zoll-Notebook ausprobiert sowie mit einem kleinen 14-Zoll-Notebook von Apple. Zudem wurden alle Rucksäcke noch mit Einkäufen beladen.
First seen: 2026-05-23 14:37
Last seen: 2026-05-23 18:41