Giftschlange und Co: So viele gefährliche Tiere leben in Hamburg

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AUDIO: Gefährliche Tiere: Viele Schlangen in Hamburg (1 Min) Giftschlange und Co: So viele gefährliche Tiere leben in Hamburg Stand: 24.05.2026 11:01 Uhr Löwen, Krokodile oder Riesenschlangen sorgen besonders in den Sommermonaten immer wieder für Schlagzeilen. Dann nämlich, wenn die vermeintlichen Haustiere ausbrechen. Erst vor wenigen Tagen haben Polizisten bei Leipzig einen Tiger erschossen. Wer in Hamburg solche "gefährlichen Tiere" halten möchte, braucht eine Genehmigung. Rund 160 Giftschlangen leben Stand November 2025 in Hamburg. Laut zuständiger Justizbehörde haben rund zwei Dutzend Halterinnen und Halter eine entsprechende Erlaubnis. Besonders viele giftige Schlangen leben demnach in Rahlstedt, Bramfeld und Hummelsbüttel. Außerdem gefährlich: Eine Spinne in Heimfeld und große Echsen in Stellingen. Für manche Tiere braucht man eine Genehmigung Genehmigungen sind auch bei einigen Skorpionen und Riesenschlangen nötig. Außerdem bei Großkatzen, Bären, Primaten und etwa Wölfen oder Hyänen. Die bekommt aber nur, wer Fachkenntnisse nachweisen kann und eine sichere und artgerechte Unterbringung hat. Bei Bedarf kann die Behörde das auch jederzeit kontrollieren. Kein Fall in Hamburg bekannt Wer ohne Genehmigung gefährliche Tiere hält, muss mit einem Bußgeld von bis 50.000 Euro rechnen. Wenn Menschen durch diese Tiere in Gefahr geraten, kann das sogar im Gefängnis enden. Seit 2013 gibt das Hamburgische Gefahrtiergesetz. Seitdem ist laut Behörde kein Fall bekannt, bei dem ein gefährliches Tier entwischt ist. Sie wünschen sich Informationen aus einer seriösen Quelle? Dann legen Sie NDR.de bei Google als bevorzugte Nachrichten-Quelle fest.

First seen: 2026-05-24 09:50

Last seen: 2026-05-26 12:33