Stromnetz: Wie LEW-Ingenieurin Barbara Plura die Netze nachverdichtet

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Summary

Ein weiterer Grund für den Kabelsalat ist ein antiquiertes Vergabeverfahren. Betreiber von Anlagen müssen Anschlüsse stets bei den Netzbetreibern anfragen. Die wiederum müssen auf Basis komplexer Variablen den gesamtwirtschaftlich sinnvollsten Anschlusspunkt ermitteln. Das Vorgehen stammt aus einer Zeit, in der nur ein paar zentrale Stromerzeuger ans Netz wollten – nicht Millionen Solaranlagen, Zehntausende Windräder und immer mehr Batteriespeicher.Beim E.on-Konzern, der rund ein Drittel des deutschen Verteilnetzes betreibt, kämpfen sie mit dieser Dynamik besonders. »Wir brauchten mehr als 15 Jahre, um die erste Million Erneuerbare-Energien-Anlagen an unsere Netze anzuschließen«, sagt Birnbaum. »Die zweite dauerte zweieinhalb Jahre. Bis Ende des Jahrzehnts könnten wir bei rund vier Millionen Anlagen sein.«

First seen: 2026-05-24 10:50

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