Die Ehefrau und die vier Kinder des Patienten, die als Hochrisikokontakte eingestuft werden, sind den Angaben zufolge aktuell symptomfrei. Sie befinden sich in einem getrennten Teil der Station in QuarantäneDie Bekämpfung des Ausbruchs wird auch dadurch erschwert, dass die östlichen Provinzen des Landes seit Jahrzehnten von schweren Kämpfen erschüttert werden. Teilweise werden Gebiete von Rebellengruppen kontrolliert. Zudem lebt eine große Zahl von Binnenflüchtlingen oft unter sehr beengten Verhältnissen in provisorischen Lagern.Allein in der Provinz Ituri, die die Mehrzahl der Krankheitsfälle verzeichnet, leben nach Uno-Angaben mehr als 920.000 Binnenflüchtlinge. Insgesamt gibt es im Ostkongo bis zu vier Millionen Binnenflüchtlinge. Ein Ebolaausbruch in einem dieser Flüchtlingslager wäre für Experten ein Schreckensszenario.
First seen: 2026-05-25 10:12
Last seen: 2026-05-25 11:13