Feuer und gerissene Leitung: Probleme auf der Zugstrecke Hamburg-Bremen

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/index-rss.xml Hits: 12
Summary

Nach Feuer und Oberleitungsschaden: Strecke teilweise befahrbar Stand: 25.05.2026 19:11 Uhr Eine beschädigte Oberleitung bei Sprötze (Landkreis Harburg) sorgt seit Montagnachmittag für Probleme im Bahnverkehr. Ein Zug musste geräumt werden. Seit dem Abend ist die Strecke Hamburg-Bremen wieder teilweise befahrbar. Der Lokführer eines Metronom-Zugs hatte gegen 15.30 Uhr eine Schnellbremsung eingeleitet und die nachfolgenden Züge gewarnt, teilte ein Sprecher des privaten Eisenbahnbetreibers mit. Als der Zug zum Halten kam, habe das Zugpersonal dann Rauch an der Lok bemerkt, so der Metronom-Sprecher. Auch Teile der Böschung standen in Flammen. Der Zug mit 500 bis 600 Fahrgästen an Bord wurde geräumt - verletzt wurde laut Metronom niemand. Verspätungen und Ausfälle bis in den Abend Der Böschungsbrand wurde von der Feuerwehr bekämpft. Die betroffenen Fahrgäste wurden laut Metronom mit Bussen nach Sprötze gebracht, einem Stadtteil von Buchholz in der Nordheide. Der betroffene Streckenabschnitt wurde zunächst voll gesperrt, der Fernverkehr laut Deutscher Bahn umgeleitet. Am Montagabend teilte Metronom mit, dass die Züge inzwischen auf zwei von drei Gleisen wieder fahren. Es komme allerdings noch zu Verspätungen und Teilausfällen, hieß es. Bis der Verkehr wieder vollständig normal laufe, werde es voraussichtlich bis in den späten Abend dauern, hieß es. Verursachte Kurzschluss an Lok den Schaden? Die rund 500 Fahrgäste wurden aus dem Zug geholt und mit Bussen nach Sprötze gebracht. Grund für die Störung waren nach Angaben der Deutschen Bahn vermutlich technische Probleme: Sie geht davon aus, dass ein Kurzschluss an der Metronom-Lok den Schaden an der Oberleitung sowie den Böschungsbrand verursacht hat. Schlagwörter zu diesem Artikel

First seen: 2026-05-25 17:20

Last seen: 2026-05-26 04:27