Das US-Militär hat nach eigenen Angaben Angriffe im Süden des Iran geflogen. Getroffen worden seien Boote, die versuchten, Minen zu verlegen, sowie Raketenabschussrampen, teilte das zuständige Zentralkommando Centcom mit. Die USA bezeichneten die Einsätze als Verteidigungsmaßnahme. Die Angriffe seien darauf ausgelegt gewesen, »unsere Truppen vor Bedrohungen durch iranische Kräfte zu schützen«, hieß es in einer Mitteilung der US-Armee. Das Militär sei zu Zurückhaltung während der geltenden Waffenruhe aufgerufen. Das US-Militär machte keine Angaben zu möglichen Toten oder Verletzten. Iranische Medien berichteten, es habe nach einem US-Angriff im Bereich der Insel Larak in der Straße von Hormus mehrere Tote gegeben. Gegenseitige Angriffe während der Waffenruhe Während der laufenden Waffenruhe im Irankrieg hat es rund um die Straße von Hormus schon mehrere gegenseitige Angriffe gegeben. Anfang Mai attackierte der Iran US-Militärschiffe in der Meerenge mit Raketen und Schnellbooten. Die USA griffen Ziele auf dem iranischen Festland an. Die USA und der Iran verhandeln derzeit über ein dauerhaftes Ende der Kämpfe. US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag gesagt, der Deal sei »weitgehend ausgehandelt«, sprach sich tags darauf jedoch auch gegen eine »übereilte Vereinbarung« aus. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums sagte, man habe zwar eine Grundsatzvereinbarung erzielt; jedoch könne niemand behaupten, dass ein Abkommen unmittelbar bevorstehe. Die aktuellen Entwicklungen im Irankrieg finden Sie auch in unserem Liveblog.
First seen: 2026-05-26 01:25
Last seen: 2026-05-26 05:28