Die geopolitischen Spannungen überschatteten die jüngsten Rekordjagden an den Märkten. Zwar verhandeln Vertreter des Irans und der USA in Doha über ein Ende des Krieges, doch US-Militärschläge im Süden des Irans ließen Zweifel an einem raschen Durchbruch aufkommen. „Der Optimismus über ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran ist bereits eingepreist, und der Anstieg der Ölpreise belastete die Stimmung“, sagte Daisuke Hashizume, Stratege bei Daiwa Securities. Die Entwicklungen im Nahen Osten beschäftigen auch die japanische Notenbank. Vize-Gouverneur Ryozo Himino erklärte, die Zentralbank werde bei der Entscheidung über den Zeitpunkt weiterer Zinserhöhungen genau analysieren, wie sich die Lage auf die heimische Wirtschaft und die Preise auswirke.
First seen: 2026-05-26 04:27
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