Die schlechte Stimmung drückt auch auf die Investitionen. Nur 22 Prozent der Unternehmen planen, ihre Budgets hier zu steigern, mehr als ein Drittel muss sie hingegen reduzieren. Wenn Betriebe investieren, dann tun sie dies hauptsächlich, um Maschinen, Anlagen oder Ausrüstung zu ersetzen – mit 70 Prozent sind das so viele wie nie zuvor. Investitionen, um Kapazitäten auszuweiten, liegen hingegen auf einem Tief, das zuletzt während der Finanzkrise 2008/2009 gemessen wurde. Auch Produktinnovation spielt bei Investitionen nur noch eine Nebenrolle.Die maue Lage belastet den Arbeitsmarkt. Knapp ein Viertel der befragten Betriebe plant Personal abzubauen, während nur jeder zehnte mehr Beschäftigte einstellen möchte – der niedrigste Wert seit der Pandemie.
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