Der Chef der Hamburger Hochbahn, Robert Henrich, wird seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Dies hat er aktuell dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Verkehrssenator Anjes Tjarks, mitgeteilt. Bis der Vertrag ausläuft, wird Henrich mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben freigestellt. „Die Entscheidung, meine Tätigkeit an der Spitze der Hochbahn zu beenden, ist mir nicht leichtgefallen“, sagt Henrich in einer Mitteilung. Er sei dankbar für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, insbesondere mit den Führungskräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit vielen Partnern in der ÖPNV-Branche sowie mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats. „Gemeinsam haben wir in den vergangenen Jahren wichtige Projekte vorangetrieben und das Unternehmen in herausfordernden Zeiten weiterentwickelt“, so Henrich weiter. Besonders am Herzen gelegen habe ihm die Stärkung der Zukunftsfähigkeit der Hochbahn durch Kundenorientierung, Digitalisierung und wirtschaftliche Effizienz in Verbindung mit einer „modernen, offenen und wertschätzenden Unternehmenskultur“. Das könnte Sie auch interessieren: Erste Grundschule schafft Schulranzen ab: Das müssen Eltern wissen Verkehrssenator Tjarks sagte über Henrich, er habe die Hochbahn in den vergangenen Jahren mit großem Einsatz geführt und wichtige Entwicklungen vorangetrieben. „Hier sind beispielhaft die U5 oder die Fortentwicklung beim autonomen Fahren zu nennen. Für seine Arbeit und sein großes Engagement danke ich ihm ausdrücklich“, so Tjarks. (abu)
First seen: 2026-05-26 14:35
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