Betrug bei Ticketverkäufen: Angeklagte muss ins Gefängnis

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AUDIO: Ticket-Betrug: Angeklagte muss 38 Monate ins Gefängnis (1 Min) Betrug bei Ticketverkäufen: Angeklagte muss ins Gefängnis Stand: 26.05.2026 16:04 Uhr Das Hamburger Landgericht hat eine 34-Jährige am Dienstag wegen Betrugs bei Ticketverkäufen zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und zwei Monaten verurteilt. Dadurch wurde eine frühere Verurteilung leicht abgemildert. Die Frau war schon einmal wegen einer anderen Tat vor Gericht gewesen: Bei ihrer Arbeit als Krankenschwester hatte sie in der Klinik einen sterbenden Patienten bestohlen. Dafür war sie zu einer Haftstrafe verurteilt worden, kam aber nicht ins Gefängnis, weil sie gegen das Urteil in Berufung gegangen war. Amtsgericht hatte sie bereits verurteilt Während das Berufungsverfahren noch lief und ungewiss war, ob und für wie lange sie in Haft muss, verkaufte sie in mehr als 20 Fällen gefälschte Tickets - unter anderem für Bosse und Helene Fischer. Die Angeklagte hatte die vermeintlichen Tickets über Facebook und Kleinanzeigen angeboten, kassierte das Geld, verschickte aber nie Tickets. Dafür wurde sie im Dezember 2025 vom Amtsgericht verurteilt: Dieses bildete eine Gesamtstrafe aus allen Vorwürfen und verhängte eine Strafe von drei Jahren und acht Monaten Haft. Hamburger Landgericht mildert Strafe leicht ab Dagegen ist die zweifache Mutter in Berufung gegangen. Die Vorsitzende Richterin legte ihr am Dienstag nahe, die Verurteilung zu akzeptieren und nur über die Strafe zu verhandeln. Das akzeptierte die Angeklagte. Die Strafe wurde daraufhin abgemildert: die 34-jährige Frau kommt für drei Jahre und zwei Monate in Haft - ein halbes Jahr weniger als im Urteil des Amtsgerichtes.

First seen: 2026-05-26 14:35

Last seen: 2026-05-27 13:52