»Besorgniserregend« für Deutschland könnten die zuletzt deutlich gestiegenen chinesischen Investitionen in die EU sein, sagte Dinglreiter. Denn der Großteil fließe nicht nach Deutschland, sondern in andere EU-Länder. »So entstehen die Arbeitsplätze nicht hier, dafür aber neue Wettbewerber mit günstigeren Konditionen und Marktzugang.«Das von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angesetzte Treffen mit den Sozialpartnern am 10. Juni sieht der Gesamtmetall-Präsident skeptisch: »Es ist nur sinnvoll, wenn alle Parteien echten Lösungswillen haben. Wenn nicht, verlieren wir nur wertvolle Zeit: Es ist dringende Aufgabe der Koalition, jetzt ein Paket umzusetzen, das die Wettbewerbsfähigkeit verbessert.« Andernfalls »werden weiter Arbeitsplätze abgebaut, mehr Prozesse verlagert, weniger Steuern und Sozialabgaben bezahlt – das ist eine Spirale nach unten«, warnte Dinglreiter.
First seen: 2026-05-26 15:36
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