Strafverfolgung: Menschenhandel und Zwangsprostitution sollen härter geahndet werden Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf für härtere Strafen auf Menschenhandel auf den Weg gebracht. Stefanie Hubig fordert ein effektives Vorgehen des Rechtsstaates. Schließen Artikelzusammenfassung Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) plant schärfere Strafen für Menschenhandel und Zwangsprostitution in Deutschland. Ein neuer Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht vor, Lücken im Strafrecht zu schließen und den Strafrahmen zu erhöhen. Auch diejenigen, die wissentlich von ausgebeuteten Menschen Dienstleistungen in Anspruch nehmen, sollen einbezogen werden. Hubig betonte, dass Menschenhandel brutale Ausbeutung sei und auch in Deutschland stattfinde. Die niedrige Zahl an Verurteilungen im Bereich des Menschenhandels zeige die bisherigen Schwierigkeiten der Strafverfolgung. Nun liegt es am Bundestag und Bundesrat, über den Gesetzentwurf zu beraten. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? Gefällt mir Gefällt mir Gefällt mir nicht Gefällt mir nicht Send Ein Nagelstudio wird wegen des Verdachts illegaler Beschäftigung kontrolliert. © dpa Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will härtere Strafen für Menschenhandel und Zwangsprostitution in Deutschland. Laut einem neuen Gesetzentwurf der Bundesregierung sollen Lücken im Strafrecht geschlossen und der Strafrahmen in mehreren Fällen erhöht werden. Dabei sollen auch diejenigen einbezogen werden, die wissentlich Dienstleistungen in Anspruch nehmen, bei denen Menschen ausgebeutet werden. »Menschenhandel ist brutale Ausbeutung«, sagte Hubig. Auch Deutschland sei Tatort. »In Bordellen, in Nagelstudios, auf dem Bau oder im Schlachthof: Die moderne Sklaverei findet an vielen Orten statt«, teilte sie mit. Der Rechtsstaat müsse entschlossen und effektiv dagegen vorgehen. Die bisherigen Schwierigkeiten der Strafverf...
First seen: 2026-05-27 09:48
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