Ukraine-Politik Putins Drohkulisse - und Deutschlands Antwort Stand: 27.05.2026 • 11:49 Uhr Russland kündigt weitere schwere Angriffe auf Kiew an. Für die Bundesregierung ein Grund mehr, die Unterstützung für die Ukraine zu intensivieren. Das Ziel: den russischen Präsidenten Putin zu Verhandlungen bewegen. Russlands Außenminister Sergej Lawrow warnt vor weiteren systematischen Angriffen auf Kiew. Attackiert werden sollen nicht nur Objekte, die für die ukrainischen Streitkräfte wichtig sind, sondern auch Entscheidungszentren. Ausländer und auch Diplomaten werden erneut aufgefordert, die Stadt zu verlassen. Das Auswärtige Amt wertet das als Einschüchterungsversuch. Russland wolle die Ukraine und ihre Unterstützer mittels Drohungen und Terror spalten. Der russische Botschafter in Deutschland wurde einbestellt, auch um ihm klarzumachen, dass man nicht klein beigeben werde. Im Gegenteil, Außenminister Johann Wadephul (CDU) treibt seine Bemühungen voran, weitere Mittel für die Ukraine zu mobilisieren. "Es geht darum, dass wir die konkreten weiteren Unterstützungsbedarfe der Ukraine stets durch die europäischen NATO-Partner und Kanada bedienen." Ukraine-Unterstützung: Wer gibt wie viel? Dafür, das machte der CDU-Politiker beim Treffen der NATO-Außenminister im schwedischen Helsingborg klar, brauche man mehr Mittel. Der Kredit der Europäischen Union reiche nicht aus. Der EU-Kredit sieht für die Anschaffung von Militärmaterial jährlich rund 30 Milliarden Euro vor. Außenminister Wadephul hat den NATO-Partnern vorgeschlagen, mindestens dieselbe Summe noch einmal oben drauf zu legen. Wer wie viel bereit ist zu geben, das ist noch offen. Man müsse "in harter Arbeit" die kommenden sechs Wochen nutzen, um das zu konkretisieren, so Wadephul. Entscheiden können dann die Staats- und Regierungschefs beim NATO-Gipfel in der Türkei. Es wäre, davon ist nicht nur der deutsche Außenminister überzeugt, ein wichtiges Signal. Gerade jetzt, denn der russische Präsident stehe unter Druck, sagt ...
First seen: 2026-05-27 10:48
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