Netflix, Amazon Prime, Disney+: Investitionsquote soll deutsche Filmbranche stärken

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Die Koalition hatte vor der Einigung vom Februar lange darum gerungen, ob es wirklich eine gesetzliche Pflicht zu Investitionen geben sollte. Weimer fürchtete rechtliche Risiken und bevorzugte zeitweise eine freiwillige Vereinbarung mit den Streamingriesen und Sendern, die nach seinen Angaben Investitionen von rund 15,5 Milliarden Euro binnen fünf Jahren in Aussicht gestellt hatten.Die SPD und das Haus von Finanzminister Lars Klingbeil pochten hingegen auf die gesetzliche Verpflichtung und setzen sich durch, allerdings mit einer vergleichsweise niedrigen Quote von acht Prozent.Mit den neuen Regeln stärke man den Filmstandort und seine Vielfalt, sagte Klingbeil nun. »Unser Ziel ist, dass mehr Aufträge nach Deutschland und Europa gehen. Wir wollen, dass europäische Inhalte gestreamt werden. Und wir fördern die Arbeit unabhängiger Produzentinnen und Produzenten«, so Klingbeil.

First seen: 2026-05-27 12:51

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