AUDIO: NDR 90,3 Aktuell (5 Min) Prozess: Mutmaßliche Entführerin belastet Christina Block Stand: 27.05.2026 16:12 Uhr Im Block-Prozess am Hamburger Landgericht hat am Mittwoch erneut eine der mutmaßlichen Drahtzieherinnen der Kindesentführung an Silvester 2023 ausgesagt. Die 51-jährige Israelin, die sich damals "Olga" nannte, soll eine enge Vertraute von Christina Block gewesen sein. Sie räumte vor Gericht den Verdacht aus, dass die inzwischen verstorbene Mutter von Christina Block die Entführung in Auftrag gegeben haben könnte. Der Verdacht war aufgekommen wegen einer Bemerkung, die "Olga" unmittelbar nach der Entführung gegenüber Christina Block gemacht haben sollte. Sie soll "Your Mama" gesagt haben. Nachricht in der Silversternacht verschickt? Das dementierte die Zeugin aber am Mittwoch. An so eine Aussage erinnere sie sich nicht. Die Zeugin belastete Christina Block weiter. Sie habe ihr in der Silvesternacht die Nachricht "Frohes Neues Jahr" geschickt – was bedeutet habe: "Wir haben die Kinder". Christina Block bestreitet, von der geplanten Entführung gewusst zu haben. Der Iran-Krieg hatte den Prozess in Hamburg zuletzt ausgebremst. Jetzt reiste der mutmaßliche Fahrer der Entführung aus Israel an. Neben der Ermittlerin soll auch eine enge Vertraute aussagen. Weitere Zeugen aus Israel sollen in der kommenden Woche per Video vernommen werden. Die Nachbarin hatte sich selbst beim Anwalt von Blocks Ex-Mann Stephan Hensel gemeldet, um auszusagen. Christina Block bestreitet die Vorwürfe. Die Kinder der Hamburger Unternehmerin Christina Block wurden Silvester 2023 in Dänemark entführt. Einzelheiten zu dem Fall, der seit 11. Juli vor Gericht verhandelt wird.
First seen: 2026-05-27 14:53
Last seen: 2026-05-28 12:09