Kleine Nickerchen bei öffentlichen Terminen, auffällige blaue Flecken an der Hand, und angeschwollene Fußgelenke: Ist der US-Präsident noch fit genug für das Amt?Selbstverständlich – sagt zumindest Donald Trump. Sein routinemäßiger Medizincheck habe ergeben: Sein Gesundheitszustand sei perfekt.Aber warum lässt sich der US-Präsident überhaupt medizinisch untersuchen?Vorgeschrieben ist das nicht, doch seit Gerald Ford eine inoffizielle Tradition unter US-Präsidenten. Seither machen alle Amtsinhaber die Ergebnisse der Check-ups mehr oder weniger öffentlich. Denn wie viel sie preisgeben, entscheiden sie selbst.Bei einigen Ex-Präsidenten ist bekannt, dass sie nicht ganz ehrlich waren, wenn es um ihren Gesundheitszustand ging:John F. Kennedy etwa verheimlichte eine lebensbedrohliche Nierenkrankeit. Und Dwight D. Eisenhower versuchte, einen Herzinfarkt zu verschleiern.Aber warum ist das Thema gerade für Donald Trump so wichtig?Zuletzt haben mehr als 30 US-Mediziner – die Trump allerdings nie selbst untersucht haben – ihm per Ferndiagnose die Amtsfähigkeit abgesprochen.Und gerade, weil es kein Geheimnis ist, dass der US-Präsident auf Fast Food steht und wenig Sport treibt, ist so ein Medizincheck eine gute Gelegenheit, um vermeintliche Stärke zu demonstrieren.Achja, und bei seinem Vorgänger Joe Biden hatte Trump dessen Alter und seinen vermeintlich schlechten Gesundheitszustand dauernd öffentlich kritisiert. Er nannte den vier Jahre älteren Biden immer wieder »sleepy joe«.Und was ist mit seinem eigenen »Einnicken«?Ihm sei nur langweilig gewesen und er habe seine Augen schonen wollen. Ein ungewolltes Wegdösen war das natürlich nicht.
First seen: 2026-05-27 14:53
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