Die Frau arbeitete in einer Shishabar in der russischen Hauptstadt Moskau. Dort hatte sie im April einem Gast seine Wasserpfeife auf einem Kulitsch (Osterkuchen) präsentiert und dazu einen Post auf Instagram veröffentlicht. Danach leiteten russische Behörden ein Strafverfahren wegen des Vorwurfs der Verletzung religiöser Gefühle ein.Im vergangenen Jahr war die Frau dem oppositionellen russischen Portal »Mediazona« zufolge wegen eines Drogenvergehens zu einer dreijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Im Rahmen des neuen Verfahrens ordnete das Gericht demnach nun die Umwandlung der Bewährungs- in eine Haftstrafe an. Es blieb damit nur knapp unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft von drei Jahren und zwei Monaten Freiheitsentzug.
First seen: 2026-05-27 15:54
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