Die ehrenamtliche Initiative „OlympJA Hamburg“ hat für den Mittwochnachmittag und -abend zu zwei Veranstaltungen im Hamburger Osten aufgerufen. Mit DJ, Sängern und Social-Media-Stars wollen die Initiatoren Menschen in Mümmelmannsberg und im Phoenix-Viertel davon überzeugen, am Sonntag für Olympia in Hamburg zu stimmen. Ein Blick vor Ort zeigt: Die Begeisterung ist verhalten. Am Sonntag (31. Mai) können die Hamburger ihre Stimme für oder gegen eine Bewerbung der Hansestadt für die Austragung der Olympischen Spiele und der Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 abgeben. Zahlreiche Stimmen haben sich in den vergangenen Wochen lautstark dagegen ausgesprochen – noch lauter aber war die Pro-Olympia-Bewegung, inklusive großflächiger Plakatierung, Online-Werbung und Veranstaltungen. Olympia-Bewerbung: Mäßiges Interesse an Partys in Hamburg Eine Pro-Olympia-Demo am Jungfernstieg floppte jedoch bereits im April: Beim groß angekündigten Massen-Workout machte kaum einer mit, die Redebeiträge waren den meisten Zuschauern zu langweilig und dann gab es auch noch technische Probleme. Für die mobilen „Block Partys“ in Mümmelmannsberg und im Phoenix-Viertel hatte man sich wahrscheinlich mehr erhofft. Auf einer mobilen Bühne auf einem historischen Truck treten etwa DJ Mad, die Hamburger Sängerin und Finalistin bei „The Voice Persia“, Ayda Rastgoo, BMX-Freestyler Miguel Franzem und Content Creator Terry Jackson auf. Das könnte Sie auch interessieren: Der Hochbahn-Knall: Was steckt hinter Henrichs abruptem Aus? Der erste Auftritt um 17 Uhr brachte jedoch nicht den erhofften Erfolg: Zwischen einigen Dutzend und rund 150 Menschen versammelten sich am U-Bahnhof Mümmelmannsberg in der Kandinskyallee. Um 20.30 Uhr geht es im Phoenix-Viertel weiter. Ob es dort besser wird? (prei)
First seen: 2026-05-27 16:55
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