AUDIO: Radfahrer-Unfälle in Bergedorf: Wie reagiert der Bezirk? (1 Min) Wieder Rad-Unfälle am Zollenspieker Deich - Konsequenzen gefordert Stand: 20.07.2026 15:59 Uhr Auf dem Zollenspieker Hauptdeich in Hamburg-Bergedorf hat es am vergangenen Wochenende gleich zwei Unfälle mit Radrennfahrern gegeben. Beide waren in parkende Autos gefahren und kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Bezirkspolitikerinnen und -politiker aus Bergedorf fordern nun erneut, dass sich etwas tut. Aufklärung heißt das Stichwort. Bezirkspolitikerinnen und -politiker von CDU und SPD in Bergedorf wollen verstärkt ins Gespräch gehen - mit Rennradfahrern und -fahrerinnen sowie mit Radsportverbänden. Außerdem fordern sie Schilder an den Deichen, die über mögliche Gefahren aufklären und zu gegenseitigen Respekt aufrufen. Auch mehr Kontrollen? Ein entsprechender Antrag der CDU liegt seit mehreren Jahren vor. Dort hofft man, dass dieser durch die aktuellen Ereignisse zeitnah umgesetzt wird. Jürgen Froh (CDU) wünscht sich zudem Polizeikontrollen an bestimmten Knotenpunkten. Halteverbot für Autos abgelehnt Ein allgemeines Halteverbot für Autos lehnen CDU und SPD ab. Dies sei rechtlich nicht durchsetzbar, sagte Paul Veit von der SPD in Bergedorf. Der Radsport-Verband Hamburg äußerte sich "betroffen und bestürzt" zu den Unfällen und verweist auf die gemeinsame Kampagne "Kopf hoch" mit der Polizei Hamburg. Am Zollenspieker Hauptdeich gibt es immer wieder schwere Unfälle mit Radfahrerinnen und Radfahrern. Oft fahren diese nahezu ungebremst in geparkte Autos, weil sie nicht nach vorne schauen, um noch schneller zu fahren. Am Zollenspieker Hauptdeich in Hamburg ist ein Radfahrer am Freitag gegen ein geparktes Auto gefahren. Er wurde schwer verletzt. Schlagwörter zu diesem Artikel
First seen: 2026-07-20 14:08
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