News des Tages: Vizepräsident JD Vance, Jens Spahn, Straße von Hormus

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Die Straße von Hormus ist mal wieder praktisch geschlossen. Iran will es so. Das Land kontrolliert eine der weltweit wichtigsten Schifffahrtsstraßen. Ein mächtiges Druckmittel. Aus Iran hieß es am Wochenende, man habe »zwei Öltanker in die Luft gejagt«. Im Übrigen, so die Revolutionswächter, bleibe die Route unsicher, solange die »Aggressionen der USA in der Region« weitergingen. Auch nicht das kleinste bisschen Öl oder Gas werde durchgelassen (mehr dazu hier).Die Staaten rund um den Persischen Golf suchen angesichts von nach dem Waffenstillstand schon wieder recht routinierten Angriffen und Gegenangriffen zwischen den USA und Iran längst nach Alternativen. Frei nach dem Motto: Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.Wie also lässt sich die oft als alternativlos beschriebene Route durch die Straße von Hormus umgehen, mit Pipelines, Zuglinien, Häfen oder gar einem Kanal? Meine Kollegin Juliane von Mittelstaedt hat zusammen mit Anna-Lena Kornfeld und Niklas Marienhagen eine visuelle Analyse erarbeitet.Gelingen die Projekte, schrumpft das Drohpotenzial in den Händen Irans deutlich. Die Auswirkungen könnten nicht nur für die gesamte Weltwirtschaft spürbar sein, auch eine politische Dimension sei erkennbar, schreibt Juliane: »Aus der Hormus-Krise könnte im besten Fall eine positive Vision entstehen: die von einem Nahen Osten, der durch Zugverbindungen und Pipelineprojekte enger zusammenwächst.«

First seen: 2026-07-20 16:11

Last seen: 2026-07-21 03:19