US-Gericht stoppt vorübergehend Warner Bros.-Übernahme durch Paramount Eine US-Bundesrichterin hat am Montag die 110 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance für mindestens zwei Wochen ausgesetzt. Dies verschafft den klagenden US-Bundesstaaten mehr Zeit, den Deal anzufechten. Weiterlesen nach der Anzeige In der vergangenen Woche hatten Kalifornien und elf weitere US-Bundesstaaten Klage beim US-Bezirksgericht für den nördlichen Bezirk von Kalifornien eingereicht (AZ. 4:26-CV-07116), um die Fusion von Paramount und Warner Bros. zu stoppen. Sie argumentieren, dass dadurch der Wettbewerb bei Film- und Fernsehangebot eingeschränkt und somit Kinos, Kabelfernsehsendern und Verbrauchern in den USA erheblicher Schaden zugefügt würde. Einstweilige Verfügung Die klagenden Bundesstaaten forderten Warner Bros. und Paramount auf, die Fusion erst nach Abschluss des Gerichtsverfahrens zu vollziehen. Als die Unternehmen sich weigerten, beantragten sie eine einstweilige Verfügung. Diesem Antrag gab die zuständige Richterin Araceli Martínez-Olguín am Montag statt, wie die US-Nachrichtenagentur Associated Press (AP) berichtete. Vorangegangen war eine mündliche Anhörung am vergangenen Freitag. Die Gerichtsentscheidung ebnet den Weg für eine mögliche vorläufige Unterlassungsverfügung, mit der die Bundesstaaten den Deal dauerhaft blockieren wollen. „Dies ist ein entscheidender erster Erfolg in unserem Verfahren, mit dem wir sicherstellen wollen, dass diese Megafusion niemals zustande kommt“, erklärte Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta am Montag. „Die Geschichte zeigt, was passiert, wenn einige wenige Menschen große Macht über Märkte haben, die für das Leben der Amerikaner von zentraler Bedeutung sind: weniger Chancen für viele Menschen, schlechtere Produkte und Dienstleistungen für alle. Mit unserer Klage kämpfen wir für einen freien und fairen Markt und eine florierende Film- und Fernsehbranche, die sowohl den Kreativen als auch d...
First seen: 2026-07-20 21:16
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