Der 3. November könnte für die gut 200 Milliardäre Kaliforniens ein teurer Tag werden. Die Bürger des US-Bundesstaates stimmen dann über eine Einmalabgabe für die Superreichen ab: Fünf Prozent ihres Vermögens müssten Milliardäre abgeben, wenn sich die Initiatoren durchsetzen. Das Geld soll das unterfinanzierte Gesundheitssystem stärken, in öffentliche Bildungsangebote fließen und arme Menschen bei Nahrungsmitteln unterstützen. Der Techmilliardär und Trumps Kryptobeauftragter David Sacks sagte zu dem Vorschlag: »Das ist keine Steuer, das ist die Beschlagnahmung von Vermögenswerten.« Kalifornien bewege sich in eine »beängstigende Richtung«. Nvidia-Chef Jensen Huang (Vermögen: 180 Milliarden Dollar) dagegen sieht das ganz anders: »Wir haben uns entschieden, im Silicon Valley zu leben, und welche Steuern sie auch immer erheben wollen – von mir aus gerne. Ich bin absolut einverstanden damit.« Wohingegen der demokratische Gouverneur Gavin Newsom sich wiederum auf die Seite der Milliardäre schlug aus Sorge, dass sie seinen Staat sonst verlassen.
First seen: 2026-07-21 04:19
Last seen: 2026-07-21 04:19