Ver.di fordert 8,2 Prozent mehr für Hafenarbeiter

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Ver.di fordert 8,2 Prozent mehr für Hafenarbeiter Stand: 21.07.2026 10:39 Uhr Ein Hafenarbeiter öffnet einen Überseecontainer (Symbolbild). Für die rund 11.000 Beschäftigten in den norddeutschen Seehäfen beginnen am Mittwoch in Hamburg die Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaft Ver.di geht mit Forderungen von 8,2 Prozent in die Gespräche - "mindestens aber 2,50 Euro pro Stunde mehr", wie Verhandlungsführerin Sylvi Krisch der Deutschen Presse-Agentur sagte. Krisch verwies auf die Steigerungen beim Containerumschlag, die den Hafenbetrieben zugutegekommen seien. Zugleich hätten weitere Kostensteigerungen die Kaufkraft der Hafenarbeiterinnen und Hafenarbeiter geschmälert. Die Arbeitgeberseite gaben sich zunächst zurückhaltend. Im vergangenen Jahr hatten sich die Tarifparteien bereits nach zwei Verhandlungstagen mehr oder weniger geräuschlos auf eine Anhebung der Stundenlöhne um 3,1 Prozent geeinigt. Doch nicht immer verliefen die Verhandlungen so harmonisch: 2022 und 2024 brauchte es mit neun beziehungsweise zehn Verhandlungsrunden deutlich länger. Ver.di-Verhandlungsführerin Krisch bezweifelt, dass es so schnell gehen wird wie im vergangenen Jahr: "Ich glaube, dass es diesmal nicht ganz so einfach wird". Schlagwörter zu diesem Artikel

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