Plötzlich ist Geld da – Hamburgs bekanntester „Lost Place“ ist gerettet

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Hamburg Plötzlich ist Geld da – Hamburgs bekanntester „Lost Place“ ist gerettet Morbide Pracht: Das Mausoleum Schröder auf dem Friedhof Ohlsdorf soll nun endlich saniert werden. Florian Quandt Es verfiel lange vor sich hin, es durfte nicht betreten werden. Nun wird das „Mauseoleum Schröder“ gerettet – dank einer kräftigen Finanzspritze. Nach jahrelangem Verfall ist einer der bekanntesten Hamburger Lost Places vorerst gerettet. Das „Mausoleum Schröder“ auf dem Friedhof Ohlsdorf wird mit Geldern des Bundes und Hamburgs mit einem Schutzbau versehen. Außerdem werden die Friedhofskapellen 12 und 13 saniert.Kulturstaatsminister Wolfram Weimer war kürzlich extra aus Berlin angereist, um die gute Botschaft zu überbringen. Der Bund gibt rund neun Millionen Euro, und Hamburg legt die gleiche Summe drauf. Aus den 18 Millionen wird ein „schwebendes Schutzdach“ mit extensiver Begrünung finanziert. Gleichzeitig wird der marode Innenraum so weit saniert, dass er künftig für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird. Zuletzt hatten sich Steine der Kuppel gelöst, und jeder Zugang war untersagt. Das Mausoleum wurde 1906 von Charles von Schröder erbaut. Quandt „Mausoleum Schröder“: Denkmal-Pate kümmerte sich nicht Erbaut wurde das riesige Mausoleum 1909 von der bekannten Hamburger Kaufmanns-Familie Schröder. 2009 übernahm der selbst ernannte „Kulturinvestor“ Klausmartin Kretschmer das Denkmal als Pate und kündigte die Sanierung an. Als bis 2022 nichts geschehen war, wurde ihm die Patenschaft entzogen.Neben dem Friedhof Ohlsdorf bekommt auch Planten un Blomen Bundesgelder. Für die Sanierung der denkmalgeschützten Schaugewächshäuser werden 13 Millionen Euro locker gemacht.

First seen: 2026-07-21 10:23

Last seen: 2026-07-21 14:27