Wisentkälber: Nachwuchs bei Wisentherde in Döberitzer Heide Quelle: dpa Berlin/Brandenburg 21. Juli 2026, 12:07 Uhr Sie können sich Artikel der ZEIT in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Hinweis DIE ZEIT hat diese Meldung redaktionell nicht bearbeitet. Sie wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen. Die Wisentherde in der Döberitzer Heide hat Nachwuchs bekommen. (Archivbild) © Andreas Arnold/dpa Die Wisentherde in der Döberitzer Heide hat Nachwuchs bekommen. Laut Angaben der Heinz Sielmann Stiftung wurden Mutter und Kalb im Dickicht gesichtet. Ein so junges Kalb aus solcher Nähe zu sehen, komme nur sehr selten vor. «Im Juni ziehen sich die Wisentkühe in die dichteren und ruhigeren Bereiche der für Besucher nicht zugänglichen Kernzone zurück», erklärte die Sprecherin. Dort bringe das Muttertier ihr Kalb allein zur Welt. «Nach ein bis zwei Tagen kehren sie zur Herde zurück, wo sich die Jungtiere bald zu kleinen Spielgruppen zusammenfinden.» Laut der Stiftung leben aktuell rund 130 Wisente in der 1.860 Hektar großen Kernzone der Döberitzer Heide. Sie gelten als die schwersten Landsäugetiere Europas und tragen zum Erhalt von Lebensräumen für weitere Arten bei. «Sie verbeißen junge Gehölze, verhindern so ein Zuwachsen der Flächen und trampeln Sandboden frei, in dem Wildbienen und andere bodenbrütende Insekten ihre Nester bauen können», führte die Sprecherin weiter aus. © dpa-infocom, dpa:260721-930-416011/1
First seen: 2026-07-21 10:24
Last seen: 2026-07-21 10:24