Hamburg Krater-Landschaft am Schlump: Darum sieht es hier aus wie auf dem Mond Bombensuche am Schlump: In den rund 40 Bohrlöchern suchen Experten nach Anomalien. Florian Quandt Seit Tagen läuft die Bombensuche am Schlump, die Straße ist voll gesperrt und dort sorgen rund 40 kleine Kegel für Verwunderung. Was ist da los? Ganz einfach: Das ist der Aushub aus den Bohrlöchern, die eine Spezialfirma aus Ludwigslust (Mecklenburg) bohrt. Nach Auswertung von Luftbildern aus dem Zweiten Weltkrieg der Royal Air Force wird vor der Hausnummer Beim Schlump 51 an der Einmündung Ellenbogen ein Bomben-Blindgänger vermutet. Mit Messinstrumenten suchen die Kampfmittel-Experten nun in den Bohrlöchern im Boden nach Anomalien. Wird ein Gegenstand entdeckt, der eine Bombe sein könnte, dann muss aufgegraben werden.Straßensperrung: Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern Eine Gefahr gehe von den Sondierungsarbeiten nicht aus, so der zuständige Landesbetrieb Brücken, Straßen und Gewässer. Die Suche ist zunächst bis Freitag, den 24. Juli, anberaumt. Bisher wurde nichts gefunden. Wird ein Gegenstand in den Bohrlöchern entdeckt, der eine Bombe sein könnte, dann muss gegraben werden. Florian Quandt Während sich Autofahrer relativ gut mit der Sperrung des Schlumps zwischen U-Bahnhof und Bundesstraße arrangiert haben, gibt es Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern. Aktuell ist nämlich nur ein schmaler Fußweg am Schlump frei. Viele Radler, auch mit E-Bikes und Lastenrädern, brettern hier durch und gefährden Fußgänger. Sogar Motorroller-Fahrer wollen die Umleitung umgehen und rasen über diesen schmalen Gehweg einfach an der Baustelle vorbei. Das könnte Sie auch interessieren: Die Bombensuche ist eine Vorbereitung der umfangreichen Erneuerung der Fahrbahn der Straße Beim Schlump. Diese beginnt am 24. August und dauert bis Anfang Juni 2027. Der Verkehr soll während der Bauzeit immer mindestens in eine Richtung fließen können.
First seen: 2026-07-21 13:26
Last seen: 2026-07-21 15:28