Wegen Teilnahme Russlands EU sperrt Kunstbiennale in Venedig Gelder Stand: 21.07.2026 • 16:16 Uhr Wegen der Teilnahme Russlands hat die EU der Kunstbiennale in Venedig einen Zuschuss über zwei Millionen Euro gestrichen. Die russische Beteiligung - die erste seit Beginn des Ukraine-Kriegs - war international kritisiert worden. Die Europäische Union stellt die Förderung der Kunstbiennale von Venedig wegen der umstrittenen Teilnahme Russlands ein. Die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) habe nach der rechtlichen Bewertung und Empfehlung der EU-Kommission beschlossen, den laufenden, mit zwei Millionen Euro dotierten Zuschuss an die Fondazione La Biennale di Venezia zu beenden, teilte ein Kommissionssprecher in Brüssel mit. "Kulturvorhaben, die mit europäischen Steuergeldern finanziert werden, sollten demokratische Werte wahren sowie offenen Dialog, Vielfalt und Meinungsfreiheit fördern - Werte, die im heutigen Russland nicht geachtet werden", erläuterte der Sprecher. Die Kunstbiennale in Venedig zählt zu den wichtigsten internationalen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. In diesem Jahr startete sie am 9. Mai und findet noch bis 22. November statt. Russischer Pavillon bleibt geschlossen Russland nimmt erstmals seit Beginn seiner Vollinvasion in der Ukraine im Februar 2022 an der Kunstbiennale teil. Rund 50 vom russischen Staat handverlesene Künstler, unter ihnen Musiker, Dichter und Philosophen, arbeiteten an dem Musik- und Performanceprojekt "Der Baum ist im Himmel verwurzelt" mit. Zwar bleibt der Pavillon, der Eigentum des russischen Staates ist, für ein breites Publikum geschlossen, Besucher sehen aber draußen die Installation auf einem großen Bildschirm. Das sei von Anfang an so geplant gewesen, sagte die Kuratorin Anastassija Karnejewa. Ihr wird von der ukrainischen Regierung vorgeworfen, Kontakte zur russischen Rüstungsindustrie zu haben. Russland wiederum sieht die Teilnahme als Ende seiner kulturellen Isolation im Westen. Tausende Kulturd...
First seen: 2026-07-21 14:27
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