Hamburg will Wohnungen für Menschen mit Berechtigungsschein bauen

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AUDIO: Mehr Wohnungen für Bewerber mit Dringlichkeitsschein (1 Min) Hamburg will Wohnungen für Menschen mit Berechtigungsschein bauen Stand: 21.07.2026 16:32 Uhr Die Regierungskoalition aus SPD und Grünen will den Neubau von Wohnungen für Menschen mit Wohnberechtigungsschein in Hamburg stärker fördern. Die Zahl freier Sozialwohnungen reicht für diese Gruppe häufig nicht aus. Für rund 16.000 Hamburger Haushalte war die Wohnungsnot im vergangenen Jahr besonders spürbar: Menschen, die unverschuldet ihre bisherige Wohnung verloren haben oder zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen nicht dort bleiben können. Vom Wohnungsamt erhalten sie einen Wohnberechtigungsschein und sollen bevorzugt eine neue Wohnung bekommen. Es gibt aber zu wenig freie Sozialwohnungen. Neubauziele werden vereinbart SPD und Grüne wollen nun nachsteuern und gezielt den Neubau für diese Gruppe fördern. Dazu würden mit dem Träger "Fördern & Wohnen" jährliche Neubauziele vereinbart, heißt es in einem Antrag der beiden Regierungsfraktionen. Auch Saga und Privateigentümer sollen eingebunden werden Auch private Eigentümer und Eigentümerinnen sollen angesprochen werden. Sie vermeiden oft Mieterinnen und Mieter mit Wohnberechtigungsschein. Dabei gäbe es Absicherungen gegen Mietausfälle bei dieser Gruppe. Zudem soll die städtische SAGA mehr für Bewerber bauen, die das Wohnungsamt schickt. Allerdings wird schon jetzt ein großer Teil freier SAGA-Wohnungen an Mieter mit Dringlichkeitsschein vergeben. Die Mieten für Genossenschafts- und SAGA-Wohnungen in Hamburg sind im vergangenen Jahr lediglich um knapp ein Prozent gestiegen. Im ersten Halbjahr wurden fast 3.300 Wohnungen genehmigt, deutlich mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Stadtentwicklungssenatorin sieht sich auf dem richtigen Weg.

First seen: 2026-07-21 15:28

Last seen: 2026-07-22 10:41