Bisher nahmen die Menschenhändler hauptsächlich Asiaten ins Visier. Neu ist nun, dass sie auch in Deutschland nach Zwangsarbeitern für ihre Betrugsfabriken suchen. „Mehrere Kommunikationskanäle, die mit der Betrugsindustrie in Südostasien in Verbindung stehen, zeigen zunehmende Bemühungen organisierter krimineller Gruppen, ihren Rekrutierungspool unter anderem in Richtung Europa zu erweitern“, heißt es in einem am Dienstag in Bangkok vorgestellten UNODC-Bericht. In die Liste der bestätigten Herkunftsländer der Menschenhandelsopfer sei Deutschland neu aufgenommen worden, hieß es weiter.
First seen: 2026-07-22 02:35
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