Widerstand gegen Kürzungen von Homeoffice bei Airbus

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Hamburg Widerstand gegen Kürzungen von Homeoffice bei Airbus Schild mit dem Logo am Eingang des Airbus-Werks in Finkenwerder. (Symbolbild) picture alliance / imageBROKER | Christopher Tamcke Der Flugzeughersteller Airbus möchte ab September die Homeoffice-Tage kürzen – auch hier in Hamburg. Doch mit den geplanten Maßnahmen geben sich viele Beschäftigte nicht zufrieden. Weniger von zu Hause aus und dafür mehr im Büro arbeiten: Um die Leistung des Unternehmens wieder zu steigern, möchte der Vorstandsvorsitzende des Flugzeugherstellers Airbus, Guillaume Faury, die Präsenz vor Ort verstärken. Deshalb sollen Beschäftigte künftig ab September an mindestens vier Tagen pro Woche am Standort sein, wie Faury in einem Schreiben mitteilte. Bislang durften Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zwei Tagen in der Woche von zu Hause aus arbeiten. Doch nicht alle sind mit dieser Entscheidung zufrieden: Gegen die Kürzungen regt sich bereits Widerstand von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Der Frust sitzt tief“, sagte Sophia Kielhorn, Vorsitzende des Betriebsrats bei Airbus in Hamburg, dem NDR. Sie kritisiert, dass sich das Unternehmen mit nur einem Tag Homeoffice für Nachwuchskräfte unattraktiver mache. Auch gebe es für die Kürzungen keinen praktischen Grund, erläutert sie, da die meisten Termine online stattfänden. Das könnte Sie auch interessieren: Der Betriebsrat befürchtet zudem, dass es zu den Stoßzeiten zu mehr Verkehrschaos komme. Zu wenige Parkplätze und Büros würden die Umsetzung der Regelung erschweren. Sollte die Unternehmensleitung an den Plänen dennoch festhalten, will der Rat rechtliche Schritte prüfen und gegebenenfalls Aktionen gegen die neue Homeoffice-Regelung starten. (tfs)

First seen: 2026-07-22 03:36

Last seen: 2026-07-22 08:39