Mutmaßlicher Täter tot: Wie geht es im Fall Stade weiter? Stand: 22.07.2026 05:57 Uhr Der mutmaßliche Täter im Fall Stade hat sich laut dem niedersächsischen Justizministerium in Untersuchungshaft in der JVA Bremervörde das Leben genommen. Der Vorfall hat auch Einfluss auf die laufenden Ermittlungen. Denn nach dem Tod des 45-Jährigen wird das Verfahren gegen den Mann eingestellt. Gegen Tote könne nicht ermittelt werden, teilte die Staatsanwaltschaft Stade auf NDR Anfrage mit. Die Ermittlungen gegen die Fahrerin des Fluchtwagens und die Mutter des gemeinsamen Kindes würden formal weitergeführt. Es werde aber alles eingestellt, wenn sich herausstelle, dass der Mann der alleinige Täter war, betonte die Staatsanwaltschaft. Die CDU forderte am Dienstag lückenlose Aufklärung darüber, was in der JVA Bremervörde passiert ist - und äußerte scharfe Kritik. Verdächtiger tot in Zelle gefunden: CDU kritisiert Justizministerin Wahlmann Die niedersächsische CDU spricht in einer Pressemitteilung von einer "Serie schwerwiegender Pannen und Versäumnisse im Verantwortungsbereich von Justizministerin Kathrin Wahlmann (SPD)". Es sei nicht erklärbar, wie es zu dem Suizid kommen konnte. Den Angehörigen sei dadurch die Möglichkeit genommen worden, die strafgerichtliche Aufarbeitung der Tat zu erleben. Video: Fall Stade: Mutmaßlicher Täter ist tot (1 Min) 45-Jähriger wurde bis zum Vortag überwacht Erst am Tag vor dem Suizid war die 24-Stunden-Videoüberwachung des 45-Jährigen beendet worden. Das hat der NDR aus Sicherheitskreisen erfahren. Demnach soll der 45-Jährige in seiner Zeit in Untersuchungshaft keine Anzeichen für einen Suizid geäußert haben. Das Justizministerium wollte diese Informationen am Dienstagabend weder bestätigen noch dementieren. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen den Angaben zufolge aktuell nicht vor. Der 45-Jährige wurde am Dienstagmorgen in seiner Einzelzelle leblos aufgefunden, wie das niedersächsische Justizministerium mitteilte. Ein gerufener Notarzt habe weni...
First seen: 2026-07-22 04:36
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