…ist das Foto, das der Ehemann des CDU-Politikers Jens Spahn auf Instagram gepostet hat und das ihn und Spahn mit einem Kinderwagen zeigt. Mit diesem Foto hatte das Ehepaar verkündet, Eltern geworden zu sein.Dieses Foto wird auch heute vermutlich ständig zu sehen sein. Denn es wird immer wieder gezeigt, um die Debatte über Leihmutterschaft zu bebildern. Die beiden Väter hatten wohl gehofft, dass das Urteil über sie milde ausfallen würde, wenn zu sehen sei, wie glücklich sie auf dem Foto aussehen.Doch es kam anders. Nun wird auf lange Sicht dieses Bildnis der ersten Glücksstunden mit Kind verbunden sein mit der gewaltigen Debatte, die daraufhin entbrannt ist. Und das ist für Spahn selbst doch schade, ja traurig.Es kann zwar richtig und für viele andere Menschen hilfreich sein, wenn jemand bereit ist, ein Problem, das über die eigene Person hinausweist, am Beispiel von sich selbst zu erörtern. Doch der nachvollziehbare Wunsch eines exponierten CDU-Politikers, mithilfe einer Leihmutter Vater zu werden, ist ein zu komplexes Problem, als dass es sich in einem Post adäquat abhandeln ließe. Dieses Problem braucht einen Ort, an dem die inhärenten Widersprüche ihren Platz haben.Die Orte, die die sozialen Medien zur Verfügung stellen, eignen sich kaum für diese Art der Komplexität.
First seen: 2026-07-22 04:36
Last seen: 2026-07-22 09:40