Heuer zum letzten Mal: Das Blasmusikfestival Brass Wiesn verlässt Eching nach zwölf Jahren

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Nach zwölf Jahren wird die Brass Wiesn, das größte Blasmusikfestival Deutschlands, in diesem Jahr zum letzten Mal am Echinger See stattfinden. Zur ersten Auflage 2013 kamen 900 Besucher und Besucherinnen. Für dieses Jahr rechnen die Veranstalter mit 15 000 Musikbegeisterten, die zu dem viertägigen Festival kommen werden. Von Donnerstag, 30. Juli, bis Sonntag, 2. August, werden 70 Bands auftreten.Die Nachricht kommt überraschend. Erst im vergangenen Jahr haben die Gemeinde Eching und die Veranstalter die Fortführung des Festivals am Stammplatz bis mindestens 2029 vertraglich vereinbart. Ausschlaggebend für den Wegzug seien wirtschaftliche Gründe, heißt es in einer Pressemitteilung der Sonnenrot GmbH, die das Festival veranstaltet. „Wie viele andere Veranstalter auch kämpfen wir mit immens gestiegenen Kosten“, erklärt Geschäftsführer Alexander Wolff: „Eigentlich müssten wir die Ticketpreise um gut 60 Euro anheben, um diese Preisspirale aufzufangen. Aber genau das wollen wir eben nicht.“Die „Brass Wiesn“ habe vor allem auch deshalb hohe Kosten, da es am Festivalgelände am Echinger See keine feste Infrastruktur gebe. Die Logistik für Strom, Wasser, Bühnen und Absperrungen müsse jedes Jahr von Grund auf neu errichtet werden. Am neuen Standort werde das nicht mehr im selben Maße so sein. „Wir freuen uns deshalb sehr, eine passende neue Location gefunden zu haben“, so Wolff, „die Pläne und Konzepte befinden sich bereits in den letzten Zügen“. Wo die „Brass Wiesn“ im kommenden Jahr stattfinden wird, wollen die Veranstalter aber erst am 1. August bekannt geben.

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