Innerhalb der untersuchten Zeitspanne stieg die globale Morbiditätslücke von 8,8 Jahren auf 10,7 Jahre: 1990 verbrachten die Menschen durchschnittlich 13,6 Prozent ihres Lebens in schlechter Gesundheit, 2023 waren es 14,5 Prozent.»Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass künftige Fortschritte bei der Bevölkerungsgesundheit nicht nur dadurch erzielt werden, dass Menschen länger leben, sondern auch dadurch, dass sie gesünder leben«, sagte der leitende Autor der Studie Christopher Murray, Direktor des Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) an der University of Washington. »Fortschritte beim gesunden Altern sollten nicht nur an der Lebensdauer, sondern auch an der Gesundheitsspanne gemessen werden, wobei verstärkt in Prävention, langfristiges Krankheitsmanagement und die Versorgung chronisch Kranker investiert werden muss, um die Jahre bei schlechter Gesundheit zu reduzieren.«
First seen: 2026-07-22 13:45
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