Das US-Militär hat in der Nacht seine Angriffe auf den Iran fortgesetzt. Es war die zwölfte nächtliche Angriffswelle in Folge. Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) sagte erneut, die Angriffe dienten dazu, »Irans Fähigkeit weiter zu schwächen, zivile Seeleute und Handelsschiffe in den Gewässern der Region zu bedrohen«. Die USA versuchten, die Kontrolle über die Straße von Hormus zurückzugewinnen und den internationalen Schiffsverkehr wiederherzustellen. Nach dem Ende der rund fünfstündigen Angriffswelle teilte die US-Armee mit, sie habe Raketen- und Drohnenlager, Anlagen zur Küstenüberwachung sowie die Flugabwehr des Iran angegriffen. Iranische Staatsmedien berichteten, US-Raketen hätten am späten Mittwochabend Ziele nahe den Städten Ahwas, Ramhormus und Andimeschk im Westen des Irans getroffen. Bei einem weiteren US-Raketenangriff auf die Stadt Schalamtscheh an der irakischen Grenze seien zudem zwei Menschen getötet worden, meldeten die Staatsmedien. Iran meldet Angriffe auf US-Stützpunkt und Tanker Auch der Iran flog offenbar neue Angriffe auf US-Stützpunkte in der Region: Die Armee von Kuwait teilte in der Nacht mit, dass sie »feindliche Drohnenangriffe« bekämpfe. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten zudem, drei Öltanker seien an der Durchfahrt durch die Straße von Hormus gehindert worden. Die drei Schiffe seien von der US-Armee »verleitet« worden, die mit Minen versehene südliche Route in der Meerenge zu passieren, hieß es in einer von den staatlichen Medien verbreiteten Erklärung. Demnach soll eines der Schiffe explodiert sein. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. Huthi-Miliz im Jemen greift saudi-arabische Öltanker an Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat nach eigenen Angaben zwei saudische Öltanker im Roten Meer angegriffen. Die Schiffe hätten eine von der Gruppe verhängte Seeblockade verletzt, teilte die Huthi-Miliz zur Begründung mit. Aus Saudi-Arabien hieß es, ein Schiff sei getroffen worden ...
First seen: 2026-07-23 03:55
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