Europa verfügt im internationalen Vergleich über eine robuste Bilanz, bleibt aber bei Investitionen zurück. Die Nettoinvestitionen in produktives Kapital liegen bei nur etwa zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und damit halb so hoch wie in den USA. „Europa ist reich an Vermögen und arm an Investitionen“, sagte Jan Mischke, Partner beim MGI und Autor der Studie. Während in den USA die Aktienbewertungen stark gestiegen seien und China hohe Schulden aufnehme, zeige sich Europa stabiler. „Europa steht bilanziell deutlich besser da als die USA oder China und muss nun daran arbeiten, dass Investitionen und Produktivitätswachstum nachziehen.“
First seen: 2026-07-23 04:55
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